Gold- und Teddyhamster


Die natürliche und artgerechte Ernährung

 

 

 

Der syrische Goldhamster bewohnt hauptsächlich fruchtbares Ackerland auf dem Getreide und andere Feldfrüchte angebaut werden. Sein Nahrungsangebot ist breit gefächert. Getreide, Kleinsämereien, grüne Pflanzenteile, Gemüse, Gräser, Kräuter, Hülsenfrüchte und Insekten beinhaltet seine natürliche Nahrung.


Artgerechtes Gold- und Teddyhamster Futter

ca. 80% Mehlsaaten

ca. 7% Ölsaaten

ca. 5% Eiweiss

ca. 3% Hülsenfrüchte

ca. 5% getrocknetes Gemüse

als Zusatz getrocknete Kräuter, Blüten und Blätter

Frischfutter

Zusätzlich sollte täglich Frischfutter in Form von ungiftigen Kräuter und Gräser oder Gemüse angeboten werden. 


Ungeeignete Futterbestandteile

Gold- und Teddyhamster haben zwar einen breiten Speiseplan, dennoch sind auch für sie minderwertiger Zucker und Fett nicht gesund.

Sie sind nicht mit uns Menschen zu vergleichen, die auch mit einer üppigen Nahrung zurecht kommen.

 

Leider ist Futter und fast alle Leckerlies die in den grossen Zoofachläden für Goldhamster (und auch andere Kleinnager) angeboten werden sehr zucker- und oder fetthaltig. Es sind günstige Rohstoffe, die leider aber auch minderwertig sind. Zuckerhaltige Leckerlies (auch Melasse ist Zucker) verkleben oftmals die Backentaschen was zu schmerzhaften Entzündungen führen kann.

 

Menschliches Essen wie hartes Brot oder Nudeln sollten nicht verfüttert werden. Sie enthalten Salz, Hefe oder andere für einen Kleinnager ungeeignete Zusatzstoffe. Früchte sollten nur selten und dann in kleinen Mengen verfüttert werden. 

 

Wird ein Goldhamster krank, merkt man das sehr oft erst, wenn es bereits zu spät ist. Da Goldhamster auch Beutetiere sind, dürfen sie keine Schwäche zeigen, denn das würde für sie den sicheren Tod bedeuten. Also, woran erkennen wir, das unser Goldhamster einen Organschaden von einer falschen Fütterung hat? Leider erst, wenn er nichts mehr fressen mag und bald darauf hin stirbt, vieleicht mit einem Alter von 5 Monaten, oder aber auch mit 14 Monaten.

Fazit: Eine ungesunde Ernährung bedeutet keine sofortige "Vergiftungserscheinung" aber es bedeutet eine dauerhafte Schädigung der Organe und eine hohe Chance darauf, einmal mit stillen Schmerzen sterben  zu müssen.